Bevor ein Aquarium angeschafft und aufgestellt wird, bedarf es normalerweise einer gründlichen Planung bezüglich der Größe, des Aufstellortes, der Einrichtung und des Fischbesatzes.
Allein an dieser Anfangshürde scheitern schon die meisten Neueinsteiger, aber auch Fortgeschrittene. Ist erst einmal das Becken angeschafft, muss alles immer sehr schnell gehen. Bodengrund (Nährboden, Kies), Pflanzen, Einrichtungsgegenstände, Wasser und Pflegeprodukte ist verhältnismäßig schnell eingebracht.
Jetzt bedarf es einer Wartezeit von ca. 3 Wochen (so genannte Einfahrphase). Durch Unverständnis und Ungeduld wird versucht, diese Wartezeit zu verkürzen und schon früher die Fische und andere Lebewesen eingesetzt. Mit katastrophalen Folgen, wie ich sie tagtäglich während meiner Tätigkeit im Zoofachhandel erlebt habe. Es gehen immer zu Lasten der Lebewesen, die wir pflegen wollen, für die wir eine Verantwortung haben.
Leider sieht die Realität nach meinen Erfahrungen so aus, dass die Lebenserwartung eines Fisches bei ca. 3-5 Monaten liegt. Statistiken weißen noch erschreckendere Zahlen auf. Das ist natürlich deutlich zu wenig. Aquarienfische können durchaus älter werden. Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, dass die Alterserwartung von Aquarienbewohnern weit über dem Durchschnitt liegen kann.
Etwa 90 % aller deutschen Aquarien funktionieren nicht oder nur unbefriedigend. Die restlichen 10 % der Aquarienbesitzer sind in der Regel recht zufrieden mit ihren Becken.
Bei meiner Gründungsidee (my intention) verhält sich dieser Sachverhalt etwas anders. Hier übernehme ich die gesamte Planung und Ausführung, so dass der Kunde ein fertiges Produkt bekommt.
Es ist an der Zeit, ein völlig neues Aquarienkonzept vorzustellen,
Man kann durchaus das Aquarium noch einmal neu erfinden, wenn man genau weiß, wo man ansetzen muss. Handlungsbedarf gibt es genug. In Ribnitz-Damgarten habe ich mich mit dem Bau von Designaquarien selbständig gemacht.
Diese Aquarien werden von mir entwickelt, gebaut, eingerichtet und auf geeigneten Plattformen der Öffentlichkeit vorgestellt, bevor sie verkauft werden. Es sind die kleinsten, langfristig, funktionierenden Naturaquarien der Welt.
Mir sind bewusst, dass es in Deutschland eine große Anzahl von Firmen gibt, die Aquarien bauen. Darunter sind zugegebenermaßen auch sehr gute, die durchaus vorzeigbare Produkte anbieten können. Trotz alledem sind diese Unternehmen keine ernstzunehmende Konkurrenz für mich, weil ich einen ganz entscheidenden Plusfaktor habe, der “Vorsprung durch Kleinheit“ heißt.
Der Qualitätsanspruch liegt hier in der Skalierung auf funktionierend –minimale Größe. Außergewöhnliches Design und Funktion sind Grundvoraussetzung bei meinen Aquarien. Es handelt sich hier nicht um Standardbecken, sondern um Kunstwerke.
Ein Standardaquarium besteht in der Regel aus 3 wesentlichen Bestandteilen. Einer Plastikabdeckung inklusive der Leuchtmittel, dem Glasaquarium und gegebenenfalls einem Unterschrank. Diese Kombinationen beginnen mit 60 cm und enden bei ca. 2 m. Unter 60 cm sind nur für sehr wenige interessant, lohnen sich scheinbar nicht oder werden als heikel angesehen.
Aber nur scheinbar, für mich ist dieser Bereich extrem interessant, weil sich nämlich hier völlig neue Möglichkeiten und Geschäftsfelder auftun.
Wobei die Bauweise der Beleuchtungsmodule und Filtersysteme auch auf größere Aquarien übertragbar ist, so dass sich hier für bestehende und geplante Systeme ein sogenanntes Tuning (zu Deutsch, Aufrüsten) anbietet.
Die Definition
Zuerst einmal habe ich für mich persönlich die Definition Aquarium geändert. Ein Aquarium hört auf ein Aquarium zu sein, wenn sowohl Äußerlichkeiten derartig verändert werden, dass nichts aber auch gar nichts mehr daran erinnert, was es vorher einmal war, als auch von seiner inneren Gestaltung neue Wege beschritten werden. Erst dann beginnt für mich richtiges Design und Magie geht von diesen Becken aus.
Je mehr Modelle entstehen, umso deutlicher wird, dass es sich hier schon lange nicht mehr um ein Bastelobjekt, nur Design und minimale Kleinheit dreht, sondern um Kunstwerke. Sie können sich also gut vorstellen welche Kundenklientel ich damit ansprechen möchte. Arnold Design Aquarien sind wie Sammlerstücke. Sie führen ein Eigenleben und lassen sich dennoch ideal mit Vorhandenem kombinieren.
Der Rekordversuch
Das derzeit kleinste, langfristig, funktionierende Süßwasser-Naturaquarium passt auf eine DIN A4 Seite und hat ein reines Wasservolumen von gerade mal 9 Liter.
Aber Rekorde sind dazu da, um gebrochen zu werden. Das nächst Kleinere ist schon in Planung und als Studie auf dem Papier. Zu bepflanzende Grundfläche 20x20 cm, Wasservolumen ca. 6 Liter
Da in diese Aquarien auch noch Tiere müssen, versteht sich von selbst, dass die Aquarien prädestiniert sind für die Kleinsten der kleinen Lebewesen. Und es gibt sie tatsächlich, sie gehören zu den Kleinsten der Welt und sind wie geschaffen für die kleinen Aquarien, ohne das hier der Eindruck des altbekannten Goldfischglases aufkommt. Was macht jetzt den besonderen Reiz dieser kleinen Aquarien aus und welche Magie verzaubert die Augen des Betrachters? Welche Merkmale haben sie?
Die Merkmale
Sie zeichnen sich aus: durch ein außergewöhnliches Design und Funktion, hochwertige Materialien und deren Verarbeitung, geniale Detaillösungen, individuelle Bauweise, höhere Beleuchtungskapazitäten, Bepflanzung und Besatz nach einer Philosophie, so dass der begeisterte Liebhaber am Ende dieser Kette ein fertiges funktionierendes System bekommt.
Zu diesem Zeitpunkt befinden sich alle Becken in einem weit fortgeschrittenen Zustand, sie sind bereits eingefahren, biologisch aktiv, was eine Einfahrphase von 3 Wochen voraussetzt, bevor sie mit Fischen und anderen Lebewesen besetzt werden. In den Verkauf kommen sie mit ca. 6-8 Wochen, bis dahin hat sich der Pflanzenwuchs voll entwickelt und das entgültige Aussehen erreicht. Hat sich der Kunde für ein Aquarium aus der Modellpalette entschieden kann er es direkt mit nach Hause nehmen mit dem dazugehörigen Pflegeplan, oder es wird gegen Aufpreis geliefert bzw. vor Ort eingerichtet.
Als nächstes Highlight ist ein Designaquarium repräsentativ für Mecklenburg-Vorpommern geplant und es wird unter gleichnamiger Bezeichnung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Unverwechselbar wird man die Kürzel MV erkennen, weil sich die Bauweise des Beckens daran orientiert. Qualität und Innovation aus Mecklenburg-Vorpommern, obwohl ich aus der Oberlausitz stamme, erfüllt es mich trotzdem mit Stolz dieses Becken zu bauen.
Innovativ und zukunftsweisend ist die Bauweise der Beleuchtungs- und Filtertechnik, die ich eigens für die kleinen Becken entwickelt habe. Allein dafür kommen zwei Patente zur Anmeldung. Bedingung für die Beleuchtung war, von Anfang an, eine Plastikabdeckung kommt nicht in Frage. Etwas anderes musste her, was meine Beleuchtung von anderen Aquarienbeleuchtungen unterscheidet.
Am genialsten erschien mir die Idee, das Licht im Aquarium verschwinden zu lassen und das Ganze mit Glas zu bauen. Das setzt voraus, dass die Einbautiefe und andere Parameter dafür berücksichtigt werden. Es entstand ein sogenanntes Sandwichmodul. Eingefasst in Glas befindet sich im Inneren die Beleuchtung. Mit gerade mal 50 mm Höhe ist es die flachste Lichteinheit auf dem Markt. Aber nur zurzeit,... wenn es da nicht jemanden geben würde der ständig weitertüfftelt. Die nächste Generation wird eine Einbautiefe von gerade mal 30 mm haben. Als Leuchtmittel dienen die neuen T5 Leuchtstoffröhren, mit einem Durchmesser von 16 mm und dem 1,5 fachen an Lichtausbeute gegenüber einer konventionellen T8 Lampe.
Die derzeit niedrigste konventionelle Aquarienabdeckung hat eine Höhe von 60 mm. Sie ist aus Kunststoff und von der Firma Elos (italienischer Anbieter).
Die Beleuchtungskapazität
Die Beleuchtungsstärke wird von mir so gewählt, dass mindestens 1 Watt auf einen Liter Wasser kommt, in der Regel sind es jedoch mehr. Hierfür ein Beispiel (20 Liter Aquarium, 20 Watt Beleuchtung). Das ist natürlich mehr als üppig. Denn konventionelle Aquarienabdeckungen besitzen nicht mehr als 0,3 Watt pro Liter, was bestenfalls ausreicht um Erdbeerpflanzen zu beleuchten. Für das Pflanzenwachstum in meinen Becken ist Licht oberste Priorität. Es hängt immer davon ab, was man in diesen Aquarien an Pflanzen pflegen möchte. In meinem Fall ist es ein Optimum an Pflanzen (lichtempfindliche Pflanzen).
Dazu eine kurze Erklärung, zum besseren Verständnis. Lichtunempfindliche Pflanzen benötigen 0,3-0,5 Watt Beleuchtung pro Liter, dagegen lichtempfindliche Pflanzen 0,5-0,8 Watt Beleuchtung pro Liter. Durch höhere Beleuchtungsstärken bin ich in der Lage die Beleuchtungsdauer erheblich zu verkürzen. Bei meinen Aquarien ist die Photosynthese nach 10 Stunden ausgereizt. Bei konventionellen Beleuchtungssystemen erst nach 12-14 Stunden und selbst das ist nicht ausreichend für Pflanzenbecken. Das wissen auch die Hersteller dieser Abdeckungen.
Sie bauen für die breite Masse und normalen Anspruch, aber suggerieren im selben Atemzug, dass mit ihren Systemen mehr zu machen wäre. Der Laie merkt es daran, dass er ständig neue Pflanzen kauft, weil die Alten schlicht und ergreifend aus Lichtmangel vergammelt sind. Der Profi aber rüstet sein System auf und baut zusätzliche Lampen ein.
Der Bau – und die Funktionsweise der neuen Filtersysteme, sowie deren Materialbeschaffenheit wird selbst den stärksten Kritiker verstummen lassen. Sie ist so genial, wie einfach und wird bei einigen Beckentypen den Mittelpunkt darstellen. So dass diese Aquarien von allen Seiten einsehbar sind. Der Prototyp des Filters lässt einen ungehinderten Blick auf das Innere zu. Nicht das Verstecken der Technik ist vordergründig, sondern das Zeigen. Warum sollen nur Rechner von Computern durch Klarsicht- Seitenwände reizvoller werden, warum nicht auch ein Aquariumfilter?
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